Der Taoismus ist eine chinesische Religion und Philosophie, die auf das 4. Jahrhundert v. Chr. zurückgeht und ein Leben in Harmonie mit der Natur und das Streben nach Gleichgewicht im Leben propagiert.

Im Taoismus findet man MaguMagu, eine Göttin, die Schönheit, Unsterblichkeit und Cannabis, auch bekannt als Hanf, symbolisiert. In diesem Artikel werden wir die Geschichte und Legende hinter Magu und ihre Beziehung zu Hanf erforschen.

Wer ist Magu?

Magu ist eine der beliebtesten Göttinnen des Taoismus. Ihr chinesischer Name, Mágū (麻姑), bedeutet wörtlich übersetzt "Hanfschwester". Magu ist bekannt für ihre ewige Schönheit und ihre Fähigkeit, den Sterblichen Unsterblichkeit zu verleihen.

Magu wird üblicherweise als schöne, strahlende junge Frau dargestellt, die in der einen Hand einen Pfingstrosen-Zweig und in der anderen einen Pfirsich hält. Außerdem trägt sie an ihrem Gürtel einen Beutel mit Hanfsamen und einen Stößel und Mörser, um diese zu mahlen.

Die Göttin Magu wird im Taoismus als wohlwollende Figur angesehen und gilt als Beschützerin von Frauen und Kindern sowie von Reisenden und Kranken.

Die Legende hinter Magu

Im Taoismus gibt es viele Legenden über Magu, und eine der bekanntesten besagt, dass Magu eine schöne junge Frau war, die in einer Höhle lebte. Eines Tages besuchte sie ein alter Mann und lehrte sie das Rezept für das Elixier der Unsterblichkeit. Magu befolgte das Rezept und trank das Elixier, das ihr ewiges Leben schenkte.

Nachdem sie das Elixier getrunken hatte, wurde Magu zu einer Göttin und beschloss, auch anderen Sterblichen zu helfen, unsterblich zu werden. Zu diesem Zweck begann sie, Hanf anzubauen und aus dem Kraut einen Tee zu brauen, der denjenigen Unsterblichkeit verlieh, die ihn tranken.

Magu und Hanf

Magu und Hanf sind im Taoismus eng miteinander verwandt. Es heißt, dass Magu als erster die heilenden Eigenschaften von Cannabis entdeckte und begann, es als Medizin zur Behandlung von Krankheiten und zur Schmerzlinderung einzusetzen. Außerdem wird angenommen, dass Magu die erste Cannabispflanze auf der Erde angebaut hat.

Hanf wird seit Jahrhunderten in der traditionellen chinesischen Medizin verwendet und soll eine Vielzahl von heilenden Eigenschaften haben, wie die Linderung von Schmerzen und Entzündungen, die Verbesserung der Verdauung und die Entspannung von Körper und Geist.

Heute wird Hanf in vielen Produkten wie Lebensmitteln, Kleidung und Kosmetika verwendet. Darüber hinaus ist medizinisches Marihuana in mehreren Ländern, darunter auch in einigen US-Bundesstaaten, zur Behandlung einer Vielzahl von Krankheiten legalisiert worden.

Magu in der Populärkultur

Magu ist eine beliebte Figur in der chinesischen Kultur, und sein Bild ist im Laufe der Geschichte in zahlreichen Werken der Kunst und Literatur erschienen. Auch in der chinesischen Popkultur ist er zu einem beliebten Symbol geworden und ist in Filmen, Fernsehserien und Videospielen aufgetreten.

Heute wird das Bild von Magu von einigen kulturellen Bewegungen wie der New-Age-Bewegung und der Hippie-Kultur übernommen, da es mit Cannabis und der Natur assoziiert wird.

Die Bedeutung von Hanf in der chinesischen Kultur

Hanf wird in der chinesischen Kultur seit über 4.000 Jahren verwendet und wegen seiner medizinischen und textilen Eigenschaften geschätzt. Darüber hinaus gilt die Hanfpflanze in der chinesischen Kultur als Symbol für Wohlstand und Glück.

Obwohl der Konsum von Cannabis und seinen Derivaten in China seit den 1980er Jahren verboten ist, wird die Hanfpflanze nach wie vor wegen ihrer Fasern und Samen geschätzt, die für die Herstellung von Lebensmitteln und Kosmetika verwendet werden.

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